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Dihydrotestosteron (DHT)

Chemische Struktur: 5-alpha-androstan-3-one-17beta
Summenformel: C19H30O2
Molekulargewicht: 290.440

Bei Dihydrotestosteron (kurz: DHT) handelt es sich um ein Stoffwechselprodukt von Testosteron, das im Körper durch eine Umwandlung von Testosteron durch das 5-alpha-Reduktaseenzym entsteht. Dihydrotestosteron ist um den Faktor 3 bis 4 androgener als Testosteron und stellt das stärkste natürlich im Körper vorkommende Androgen dar, welches für einen Großteil der mit Testosteron in Verbindung stehenden androgenbedingten Nebenwirkungen wie z.B. androgenbedingten Haarausfall verantwortlich ist. In der Praxis kann beobachtet werden, dass häufig 5-alpha-Reduktasehemmer wie Finasterid (Proscar) eingesetzt werden, um mit Testosteron und anderen Steroiden in Verbindung stehende androgenbedingte Nebenwirkungen zu reduzieren. Trotz seiner stark ausgeprägten Wirkung am Androgenrezeptor fördert Dihydrotestosteron den Muskelaufbau nicht nennenswert. Hierfür ist ein Enzym namens 3-alpha-Hydroxysteroid Dehydrogenase verantwortlich, welches in der Skelettmuskulatur in hoher Konzentration vorkommt und in der Muskulatur ankommendes Dihydrotestosteron nahezu vollständig verstoffwechselt, bevor dieses an die Androgenrezeptoren der Muskelzellen andocken und eine Wirkung entfalten kann.

Doch Dihydrotestosteron (DHT) besitzt auch einige interessante Eigenschaften. So kann Dihydrotestosteron nicht durch das Aromataseenzym in Östrogen umgewandelt werden und scheint sogar in gewissen Fällen eine hemmende Wirkung auf die Östrogenproduktion zu besitzen. Weiterhin besitzt Dihydrotestosteron selbst keine hemmende Wirkung auf die körpereigene LH-Hormon Ausschüttung und Testosteronproduktion und könnte in bestimmten Situationen sogar eine positive Wirkung auf die LH Ausschüttung besitzen (1, 2, 3). Auch wenn Dihydrotestosteron bezüglich des Muskelaufbaus keine Wirkung zeigt, besitzt es aufgrund seiner starken Androgenwirkung einen positiven Einfluss auf den Fettabbau und die Aktivität des zentralen Nervensystems.

Im medizinischen Bereich kommt Dihydrotestosteron (DHT) in Form eines Gels zum Einsatz, welches auf die Haut aufgetragen wird. Der Wirkstoff wird hierbei transdermal (über die Haut) aufgenommen, wobei die Aufnahmerate bei etwa 10 % liegt. Eine orale Einnahme von Dihydrotestosteron ist nicht effektiv, da dieser Wirkstoff beim so genannten First Pass durch die Leber zu 98 – 100 % abgebaut wird. Das medizinische Einsatzgebiet von Dihydrotestosteron Gel liegt in der Behandlung einer Gynäkomastie, da Dihydrotestosteron die Aktivität von Östrogenen im Brustgewebe so stark beeinträchtigen kann, dass es in vielen Fällen zu einer Reduzierung einer bereits vorhandenen Gynäkomastie kommt (4, 5). Für diesen Zweck wird das Gel mehrmals täglich direkt auf den betroffenen Bereich der Brust aufgetragen. Weiterhin wird zurzeit der Einsatz von Dihydrotestosteron im Rahmen einer Androgentherapie bei Männern mit eingeschränkter körpereigener Testosteronproduktion untersucht.

Referenzen:
1. Christopher J. Scott, David E. Kuehl, Suzie A. Ferreira, Gary L. Jackson, Hypothalamic sites of action for testosterone, dihydrotestosterone, and estrogen in the regulation of luteinizing hormone secretion in male sheep. In: Endocrinology, September 1997, Ausgabe 138, Nummer 9, Seite 3686-94.
2. Christina J. McManus, Robert L. Goodman, Nancy V. Llanza, Miroslav Valent, Adam B. Dobbins, John M. Connors, Stanley M. Hileman, Inhibition of LH Secretion by Localized Administration of Estrogen, but not Dihydrotestosterone, Is Enhanced in the Ventromedial Hypothalamus During Feed Restriction in the Young Wether. In: Biology of Reproduction, 22. Juni 2005 (online Veröffentlicht)
3. G. Roca,  J. M. Torres, E. Ruiz, E. Ortega, Crystalline dihydrotestosterone implants in the lateral septum of male rats. A positive effect on LH and FSH. In: Endocrine Reseach, Februar-Mai 2001, Ausgae 27, Nummer 1-2, Seite 35-40.
4. J. M. Kuhn, R. Roca, M. H. Laudat, M. Rieu, J. P. Luton, H. Bricaire, Studies on the treatment of idiopatic gynaecomastia with percutaneous dihydrotestosterone; Clinical Endocrinology, Oktober 1983, Ausgabe 19, Nummer 4, Seite 513-20
5. J. M. Kuhn, M. H. Laudat, R. Roca, M. A. Dugue, J. P. Luton, H. Bricaire, Gynecomastia: effect of prolonged treatment with dihydrotestosterone by the percutaneous route. In: Presse Medicale, 8. Januar 1983, Ausgabe 12, Nummer 1, Seite 21-5