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Testosteron Booster Prohormone

Bolasteron (Dimethyltestosteron)


Chemische Struktur: 17ß-hydroxy-7a,17a-dimethylandrost-4-en-3-one
Summenformel : C21H32O2
Molekulargewicht Wirkstoff: 316,4826
Wirkzeit: 6 Stunden
Nachweisbarkeit: 4 – 6 Wochen

Bei Bolasteron handelt es sich um ein orales Steroid, das 1959 vom amerikanischen Pharmakonzern Upjohn entwickelt und in den sechziger Jahren unter dem Markennamen Myagen vertrieben wurde. Das medizinische Einsatzgebiet dieses Wirkstoffes lag im Bereich der Behandlung von Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium bei Frauen (1), sowie der Anregung der Produktion roter Blutkörperchen im Rahmen der Behandlung einer Anämie. Bolasteron wurde bereits wenige Jahre nach der Einführung des Wirkstoffes wieder vom Markt genommen und ist seitdem nicht mehr verfügbar.

Strukturell gesehen ist Bolasteron eng mit Methyltestosteron verwandt und unterscheidet sich von diesem nur durch eine zusätzliche Methylgruppe an Position 7, was sich auch in seiner alternativen Bezeichnung als Dimethyltestosteron widerspiegelt. Aufgrund der zusätzlichen Methylgruppe ist Bolasteron sehr resistent gegenüber einer Verstoffwechslung und besitzt weiterhin nur eine sehr geringe Bindungsfähigkeit gegenüber Sexualhormon bindenden Proteinen wie SHBG und Albumin. Im Gegensatz zu Methyltestosteron, welches eine im Vergleich zu Testosteron geringere anabole Wirkung besitzt, wirkt Bolasteron um den Faktor 5 bis 6 anaboler als Testosteron und besitzt beim Menschen in etwa die doppelte anabole Wirkung von Methandrostenolon (Dianabol) (2). Im Rahmen einer Studie konnte gezeigt werden, dass bereits 2 mg Bolasteron pro Tag ausreichen, um eine signifikante Erhöhung der Stickstoffeinlagerung und eine Zunahme des Körpergewichts zu erreichen.

Da Bolasteron durch das Aromataseenzym in biologisch hochaktives 7,17 Dimethylöstradiol umgewandelt wird, besitzt dieser Wirkstoff ein hohes Potential für östrogenbedingte Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen und Gynäkomastie. Bolasteron wirkt etwa dreimal stärker androgen als Testosteron, kann jedoch aufgrund der Methylgruppe an Position 7 nicht durch das 5-alpha-Reduktase Enzym in eine stärker androgen wirkende Dihydrosteroid Variante umgewandelt werden. Dies hat zur Folge, dass etwaige androgenbedingte Nebenwirkungen etwas schwächer als bei Testosteron ausfallen sollten, wobei diesen Nebenwirkungen jedoch nicht durch einen 5-alpha-Reduktasehemmer wie Finasterid entgegengewirkt werden kann. Aufgrund der alpha-17-alkylierung dürfte dieser Wirkstoff die Leber ähnlich stark wie Methyltestosteron belasten. Im Rahmen klinischer Studien konnte außerdem beobachtet werden, dass bereits 2 mg Bolasteron ausreichen, um den Cholesterinspiegel signifikant steigen zu lassen.

In welchen Dosierungen Bolasteron im Bereich des Sports eingesetzt wurde, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Die große Bandbreite angeblicher Dosierungen, die man in Büchern und im Internet findet, liegt bei 2-5 oder 50 - 100 mg pro Tag, was ein sicheres Zeichen für reine Spekulationen ist. Da Bolasteron beim Menschen etwa die doppelte anabole Wirkung von Methandrostenolon besitzt (2), ist zu vermuten, dass die in der Praxis verwendeten Dosierungen deutlich unter den damals gängigen Methandrostenolon Dosierungen lagen.

Referenzen:
1. Theodore J. Cantino, Eugene Eisenberg, Gilbert S. Gordan, Antitumor efficacy of 7alpha, 17alpha-dimethyltestosterone in disseminated breast cancer. In: Cancer, 1996, Ausgabe 19, Nummer 6, Seite 817 – 820
2. D. R. Korst, C. Y. Bowers, J. H. Flokstra, F. G. McMahon, Clinical evaluation of a new anabolic agent 7-alpha,17-alpha-Dimethyltestosterone (Bolasterone). In: Clinical Pharmacology and Therapeutics, November - Dezember 1963, Ausgabe 4, Seite 734-9